Unsere Geschichte

Tradition seit 1897

Neue Techniken

Im Laufe der Zeit wurde die Handarbeit mehr und mehr durch Maschinen abgelöst. Die Schachtarbeiten wurden mit Hilfe von Baggern durchgeführt, lediglich bei Fundamenten und Kanälen wurde der Genauigkeit wegen noch mit Hand gearbeit, da kleine Bagger noch nicht auf dem Markt waren.

Auch war Stahl III und Baustahlgewebe noch nicht vorhanden. Für sämtliche Bewehrungsarbeiten wurde nur Stahl I und II verwendet, der auf der Baustelle gebogen und von Hand verlegt und mit Bindedraht gebunden wurde. Vorgefertigte Armierungen gab es noch nicht.

Beton wurde mittlerweile von Mischanlagen hergestellt, man verwendete bereits verschiedene Körnungen, die in Gewichtsteilen der Mischmaschine mittels Schrapperschaufel zugeführt wurden. Auch der Zement, der sich im Baustellensilo befand - jeweils mit Silo-LKW vom Zementwerk aufgefüllt - wurde gewogen.

Durch den Einsatz neuer Techniken wurde auch die Arbeit in der kalten Jahreszeit einfacher, auch gab es jetzt mehr Terminbaustellen, sodaß ganzjährige Arbeitsleistung angestrebt wurde. Durch die Anschaffung von Turmdrehkränen wurde der Materialtransport wesentlich vereinfacht und beschleunigt, insbesondere das Einbringen von schweren Fertigteilen wurde möglich.

Besondere Schwierigkeiten bereitete die Betonverarbeitung bei Frostwetter. Die Frischbetonteile (Decken, Stützen usw.) mußten beheizt werden. Dazu dienten Kokskörbe, die später durch Ölöfen und Warmluftgebläse ersetzt wurden.

Um diese Aufwände auf der Baustelle niedrig zu halten, wurde zur Vorfertigung übergegangen. In speziell errichteten Hallen auf dem Bauhof wurden zentral für alle Baustellen wiederkehrende Bauteile vorgefertigt (Balkone, Tür- und Fensterstürze, Wandelemente) 

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